Nachhaltigkeit im Fußball

Mein Buch „Nachhaltigkeitkeit würde der Liga guttun“ beschäftigt sich mit der Nachhaltigkeit im Fußball.

Nachhaltigkeit ist mittlerweile auch im Profifußball angekommen. Allerdings nimmt Nachhaltigkeit bei den meisten Fußball-Clubs noch keinen hohen Stellenwert ein. Es fehlt bisher auch ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept: Die ökologische, die ökonomische als auch die soziale Säule der Nachhaltigkeit sollten darin vorkommen.

Nachhaltigkeit würde der Liga guttun - Wie der Profifußbal positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt nehmen kann

MeinBuch „Nachhaltigkeit würde der Liga guttun“ gibt die Möglichkeit, den eigenen Fußballverein auf das Thema Nachhaltigkeit hin abzuklopfen. So können gegebenenfalls Dinge kritisch hinterfragt werden. Es werden konkrete Vorschläge zum Thema Nachhaltigkeit unterbreitet:

Wie kann die Liga in Zukunft nachhaltig agieren? Wie kann die Liga positiven Einfluss auf Gesellschaft und Umwelt nehmen. Aber auch das Fanverhalten in Bezug auf Nachhaltigkeit beim Fußball wird ausführlich reflektiert.

Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Agieren des Fußballs, insbesondere der Profivereine, aber auch der Verbände, kann für viele Menschen ein Vorbild sein. Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile in der Gesellschaft angekommen. Es ist anzunehmen, dass sich auch immer mehr Fans mit dem Thema Nachhaltigkeit im Fußball beschäftigen.

Natürlich gibt es nicht den Fan an sich. Allerdings indentifzieren sich viele Fans mit einem Club und investieren oftmals sehr viel Geld in ihr Hobby. Fan des eigenen Vereins zu sein, legt eine große Bindung nahe. Im besten Fall möchten sich Fans im eigenen Verein einbringen. Unabhängig davon haben Fans Ansprüche an den eigenen Verein. Ob die breite Mehrheit dem sportlichen Erfolg heute noch alles unterordnen würde, darf bezweifelt werden. Nachhaltigkeit im Fußball wird wahrscheinlich in Zukunft noch mehr eingefordert.

Das Buch kann in jeder Buchhandlung oder im Internet bspw. über meine Druckerei  für 7,99 € oder als e-Book für 0,99 € erworben werden. 

Über den Kontakt-Link kann das Buch auch direkt bei mir bezogen werden. Dann geht nach Wahl 1 € des Verkaufspreises an eine der besuchten Organisationen die ich für mein zweites Buch „Zu Gast – In vielen Ecken dieser Welt“ besucht habe: An Tacugama in Sierra Leone, den Sheldrick Wildlife Trust in Kenia oder an Helfende Hände für Nepal Mainz e.V.. Der Versand der gedruckten Exemplare ist innerhalb Deutschlands gratis. Der Versand ins Ausland ist nach Klärung der Versandkosten ebenfalls möglich.

Meine Bücher

Im März 2022 ist mein viertes Buch „Nachhaltigkeit würde der Liga guttun“ erschienen. 

Erwähnungen meiner Bücher in den Medien finden sich im Bereich „Presse„.  

Mit jedem direkt verkauften Werk soll eines der drei Projekte unterstützt werden, die ich für mein zweites Buch „Zu Gast – in vielen Ecken dieser Welt“ besucht habe. Wie das Geld verwendet wird, habe ich in „Patenschaften“ dargelegt.

Spätlese Eintracht Frankfurt Saison 2022/2023

Auswärts fahren bietet in unserem komplett verplanten Alltag eine Möglichkeit, Unplanmäßiges geschehen zu lassen, überraschend positive Erlebnisse zu sammeln oder auch negative Erfahrungen zu machen. An dieser Stelle berichte ich über meine rein subjektiven Eindrücke rund um die jeweilige Auswärtsfahrt, jeweils mit ein wenig Abstand betrachtet – eine Spätlese eben!

01 Hin und weg:

Zu keinem anderen Auswärtsspiel habe ich bisher so unterschiedliche Transportmittel genommen, wie zu den lieben Nachbarn vom Nebenfluss. Überfüllte S-Bahnen waren für viele schon vor der Pandemie ziemlich nervig, daher ging es auch für mich schon mal mit dem Bus zum Waldstadion. Und dann wäre da noch die legendäre Anreise mit dem Schiff (und dem grandiosen Spiel danach) gewesen.

Los geht*s von Mainz zum geliebten Nachbarn am Nebenfluss – per Fahrrad

Aber eigentlich liegt ein weiteres Verkehrsmittel für die kurze Distanz ziemlich nahe – nur ist es mir bisher nie in den Sinn gekommen, mal zur Eintracht das Fahrrad zu nehmen. Warum eigentlich nicht? Während wir im April immer gegen die Bayern zu Hause gewinnen, spielen wir relativ oft im Mai bei der SGE. Tradition halt!. Und auch das Wetter spielte am Samstag mit, so dass diesmal in die Pedale getreten wurde, um nach Frankfurt zu gelangen.

Die Route auf Google Maps bis nach Kelsterbach verläuft hinter der Weisenauer Brücke bis auf eine Querung durch die Felder rüber nach Bischofsheim immer am Main entlang – auf einem Teil des Mainradwegs, den ich 2021 mal von Kastel bis zur Quelle geradelt bin. Mit der schönste Teil dieses Fernradwegs ist die Strecke nach Frankfurt. Hinter Kelsterbach geht es vom Mainradweg ab in den Frankfurter Stadtwald hinein und auf kilometerlangen Schneisen zum Waldstadion, das seinem Namen tatsächlich alle Ehre macht, wenn man die letzten 30 Minuten tatsächlich nur zwischen Laub- und Nadelbäumen entlangstrampelt.

02 (N)immer nuff:

Nach Frankfurt mit einem Fahrrad, das dank meines Radhändlers als Velo aus Mainz erkennbar ist, könnte natürlich zu Sachbeschädigungen animieren. Allerdings betrifft diese Befürchtung nicht nur auswärtige Räder, sondern ganz im Allgemeinen hochpreisige Rad-Karossen. Daher gibt es am Stadion tatsächlich einen VIP-Fahrradparkplatz. Der bewachte „Bike Point“ vor dem Haupteingang kostet 3 Euro Gebühr – was vollkommen ok ist. Denn man erhält eine Quittung für das eingelagerte Rad, Taschen kann man wohl sogar abgeben (anders als an den Kontrollen zum Stadion), man kann sie aber auch getrost dranlassen. Geklaut wird hier wohl eher nichts. Außerdem kann man während des Spiels sein Rad säubern und reparieren lassen. Was für eine positive Überraschung (wenigstens eine an diesem Nachmittag)!

Woher der Name Waldstadion kommt, ist wohl klar – Bäume so weit das Auge reicht

03 Kon-Trolle

Was hat man schon im Waldstadion für Kontrollen über sich ergehen lassen müssen – insbesondere die zweite Kontrolle vor dem Gästeblock 20, war in früheren Zeiten eher schikanös. Es gab sie zwar auch diesmal, aber irgendwie war alles eine Portion lässiger als in den Zeiten vor der Pandemie.  

04 Kampf um den Mampf

Dass in Frankfurt nicht nur auf dem Platz vieles richtig gemacht wird, sondern auch beim Kampf um den Mampf sieht man jedes Jahr auf’s Neue. Zwei Sorten Bier, zwei Sorten Äppler, dazu diverse nicht-alkoholische Getränke, diverse Wurst-Sorten inklusive einer veganen Variante – eigentlich alles wirklich top. Warum man einerseits bar (löblich) aber andererseits nur mit MasterCard per Karte zahlen kann – liegt wahrscheinlich am Sponsor in der Bankenmetropole. Wenn also schon Sponsoren beim Bezahlen dermaßen Einfluss nehmen möchten, dann sollte man sich das mit Investoren bei der DFL mal gründlich überlegen, ob das so eine tolle Sache ist. Dazu haben unter anderem die Supporters Mainz e.V. eine gute Stellungnahme abgegeben.

Ankunft am Bike Point, dem bewachten Fahrradparkplatz am Waldstadion

05 Käfighaltung

Eine Stellungnahme der Mannschaft, warum sie so kraftlos aufgetreten ist und tatsächlich weniger Kilometer als die Eintracht auf den Rasen gebracht hat, obwohl diese in dieser Saison lange eine Dreifachbelastung hatte, würde wahrscheinlich auch nichts bringen. Es…ist…nur…Fußball und es sind Menschen und keine Maschinen, die da auf dem Platz einem Ball nachjagen. Lassen wir uns diese gute Saison nicht durch die letzten Auftritte selbst vermiesen und einfach froh sein, dass wir genügend Punkte haben, um nächste Saison wieder Geschichte zu schreiben – wenn wir die erste Mannschaft sind, gegen den der neue Bundesligist FC Heidenheim drei Punkte einsackt – Tradition halt 😉

Ohne große Schickanen ging es in den Gästeblock

Fazit: Der Jahrgang 2022/2023 zeigt, dass die Fahrt vom Rhein zum Main auch ganz nett sein kann – wenn man selbst in die Pedale tritt.

Rot-weiße Grüße,

Christoph – Meenzer on Tour