{"id":264,"date":"2007-06-07T08:50:13","date_gmt":"2007-06-07T08:50:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/?p=264"},"modified":"2019-04-11T08:50:45","modified_gmt":"2019-04-11T08:50:45","slug":"osteuropa-2007-3-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/osteuropa-2007-3-teil\/","title":{"rendered":"Osteuropa 2007 3. Teil"},"content":{"rendered":"\n<p>\n\nGuten Tag aus Chisinau!<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Ankunft in Czernowitz traf ich wieder auf alte Bekannte: Kopfsteinpflaster en masse! Anders als L&#8217;viv liegt die Stadt nicht in einem Kessel sondern hoch oben auf einem H\u00fcgel. Die Ukraine macht es mir einfach nicht einfach &#8211; nach einem Radeltag noch zirka 5 Kilometer zum Hotel auf wenigstens dieses Mal diagonal angelegten Pflastersteinen bei 10 Prozent Steigung durchgesch\u00fcttelt zu werden ist wahrlich kein Vergn\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch diese Stadt hat es wirklich verdient, besucht zu werden. Wieder eine Gro\u00dfstadt in der Ukraine &#8211; die ich mir so total anders vorgestellt hatte. Auch hier ist wieder alles tipp topp sauber und fertig restauriert. Irgendwie hatte ich in diesem Land heruntergekommene triste St\u00e4dte erwartet, die vielleicht ein paar Stra\u00dfenz\u00fcge mit h\u00fcbschen Geb\u00e4uden aufweisen. Nein &#8211; get\u00e4uscht und verwundert! Die Universit\u00e4t besteht sogar aus Backsteinen und hanseatischer Architektur mit diesem stufenartigen Dachkonstruktionen wie bspw. in L\u00fcbeck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag lie\u00df ich den Drahtesel mal stehen und machte einen Busausflug. In der Busstation gab es verschiedene Bahnsteige mit den t\u00e4glich existierenden Verbindungen. Es war wieder alles in kyrillisch aber daf\u00fcr sehr akkurat verfasst. Und nat\u00fcrlich fuhr der Bus nach dem Fahrplan p\u00fcnktlich ab. Mit dem arg betagten Vehikel, das so ca. 40 Kilometer pro Stunde zur\u00fccklegte, war ich nur etwa doppelt so schnell wie mit dem Rad unterwegs, da auch der Busfahrer bei den vielen Berg- und Talfahrten nicht einfach mal beim hinabrollen Anlauf nehmen konnte. Schlie\u00dflich war die Strasse zu verformt und der Fahrer wollte keinen Achsenbruch riskieren. So krochen wir mit zum Teil 20 km\/h die Strasse nach der Abfahrt wieder hinauf. Die Abgaswolke war rabenschwarz und ich erinnerte mich gern an die Karpaten zur\u00fcck, in denen ich meine Lungen aufgrund des nicht vorhandenen Schwerverkehrs einer Frischluft-Kur unterziehen konnte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Geiz ist geil&#8220; gilt auch in der Ukraine. Zwar gibt es noch keine Billigflieger, daf\u00fcr aber Billig-Benzin mit 80 Oktan (in Deutschland mind. 92 Oktan) f\u00fcr unschlagbare 50 Euro-Cent. Dass dieses Zeug nicht gut f\u00fcr den Motor ist, zeigen die vielen stehen gebliebenen Ladas und die vielen arg knatternden Kisten, die jeden Moment zu explodieren scheinen. Beim Radeln bin ich immer froh, wenn diese Kisten nicht direkt neben mir umschalten und ich danach durch die Russwolke wie ein Kumpel aus dem Ruhrpott aussehe.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile kam ich auch in den historischen Einflussbereich der T\u00fcrken, was ich in Kamyanets-Podilsky, dem Ziel meines Busausflugs bemerken konnte. Die Stadt war erst polnisch, und es entstanden Kirchen. Dann kamen die T\u00fcrken, lie\u00dfen die Kirchen stehen unter der Bedingung ein h\u00f6heres Minarett als den h\u00f6chsten Kirchturm zu bauen. Als die T\u00fcrken vertrieben wurden, zeigten sich die Polen pragmatisch und bauten einfach auf das Minarett eine Marienstatue drauf. Das ganze sieht zwar etwas gew\u00f6hungsbed\u00fcrftig aus &#8211; aber wenigstens wurde hier mal nicht alles beim Wechsel des Besitzers kurz und klein geschlagen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich wollte ich noch ein wenig den Ort besichtigen, der auf einem Felsen in dramatisch anmutender Lage \u00fcber einem Fluss errichtet wurde. Aber leider zog wieder ein gro\u00dfes Gewitter auf und ich verzog mich ins Restaurant. Dann gab es einen stadtweiten Stromausfall der sogar die Ampeln lahm legte. Die Strassen waren von dem Platzregen \u00fcberflutet und jeder fuhr kreuz und quer durch die braunen Fluten. Dies erinnerte mich ein wenig an einen Platzregen in Dar-es-Salaam, Tansania und irgendwie kam ich mir nicht mehr wie in Europa vor.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich wurde das Wetter wieder besser, ich nahm den n\u00e4chsten Bus zur\u00fcck nach Czernowitz und am folgenden Sonntag radelte ich endlich mal auf vertrauensw\u00fcrdiger Berg- und Talstra\u00dfe in Richtung rum\u00e4nischer Grenze. Abschlie\u00dfend kann ich \u00fcber die Ukraine nur staunen. Man bekommt hier ein Leben zwischen Vergangenheit und Zukunft mit. Das Land besteht fast nur aus Kirchen &#8211; und das in einem 40 Jahre von Kommunisten beherrschten Land. Auf meinen Streifz\u00fcgen durch verschiedene St\u00e4dte wurde ich immer von singenden Ch\u00f6ren begleitet, deren Stimmen bis auf die Strasse zu h\u00f6ren waren. Das Land hat mit die sch\u00f6nsten St\u00e4dte des Kontinents, die von gro\u00dfen Zerst\u00f6rungen in den Weltkriegen weitgehend verschont wurden und mit ihrer Liebe zu Ostereiern wohl auch das einzige Ostereiermuseum auf Erden. Das Essen ist lecker, vielleicht nichts f\u00fcr gro\u00dfe Gourmets, aber sogar als Vegetarier w\u00fcrde man hier nicht verhungern. Die angenehm zur\u00fcckhaltende Art dieses V\u00f6lkchen tr\u00e4gt mit dazu bei, dass man sich hier vom Alltag erholen kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und an der Grenze gab es keinen Stress. Stempel rein, Pass zu &#8211; r\u00fcber zu den Rum\u00e4nen &#8211; Pass angucken und in 5 Minuten hatte ich die Grenze passiert, sowie 505 Radelkilometer im gr\u00f6\u00dften Land Europas hinter mich gebracht. Das nahezu grenzenlose Europa ist mittlerweile nun auch im tiefen Osten des Kontinents angekommen. Willkommen gehei\u00dfen wurde ich in Rum\u00e4nien in jeder Stadt mit Europafahnen an jeder Stra\u00dfenlaterne. Ganz gro\u00dfe Fans des transatlantischen B\u00fcndnisses hissten am Ortseingang sogar die NATO-Fahne. In der EU angekommen konnte ich endlich auf einer makellosen Platanen-Allee gen S\u00fcden meinem Etappenziel Suceava in der s\u00fcdlichen Bukovina entgegenrollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bukovina hei\u00dft soviel wie Buchenland und geh\u00f6rte auch fr\u00fcher zum Reich der Habsburger. Vorher und nachher geh\u00f6rte der S\u00fcden zu Rum\u00e4nien, w\u00e4hrend die Sowjets sich 1940 den Norden um Czernowitz unter den Nagel rissen und dieser nun zur Ukraine z\u00e4hlt. Weltber\u00fchmt ist die s\u00fcdliche Bukovina f\u00fcr ihre Kloester, die eher Burgen \u00e4hneln, die die damaligen Nonnen und M\u00f6nche vor den T\u00fcrken sch\u00fctzen sollte. Da im 16. Jhdt. einerseits die Bibel nur in lateinischer Sprache erh\u00e4ltlich war und andererseits sowieso die meisten Bewohner Analphabeten waren, wurden die Kloester innen und au\u00dfen mit Fresken im byzantinischem Stil als eine Art Bibel-Comic verziert. Auf wundersame Weise sind bis heute noch viele Fresken auf den Au\u00dfenseiten sehr gut erhalten. Die Kloester sehen aus, als w\u00e4ren sie mit riesigen Tatoos verziert worden. In der Zeit der Habsburger durften die Nonnen und M\u00f6nche die Kloester nicht mehr nutzen, da sie orthodox und nicht katholisch waren. Die Kommunisten lie\u00dfen dieses Verbot bestehen, so dass erst wieder seit 1990 die Kloester von Ordensleuten genutzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Fahrt durch das EU-Rum\u00e4nien des Jahres 2007 kam ich mir vor, wie bei uns vielleicht vor 50 Jahren. Die Nebenstrassen wurden durchweg eigentlich haupts\u00e4chlich von Kutschen und Fuhrwerken genutzt. In jedem Dorf gab es einen Zieh- oder Kurbelbrunnen. Lediglich die Verordnung, dass die h\u00f6lzernen W\u00e4gelchen ein Kennzeichen brauchten und die Kutscher eine fluoreszierende Weste, erinnerten mich wieder an die Gegenwart. Allerdings war es bei den Nummernschildern wohl egal, was darauf stand, denn viele waren alte bundesdeutsche \u00dcberf\u00fchrungskennzeichen, ungarische Schilder oder selbst gemalte Bleche mit dem Namen des Dorfes und einer Nummer drauf. Das Radeln auf diesen Nebenstrassen war immer sehr beschaulich und sehr erholsam. Allerdings sind rum\u00e4nische Nebenstrassen manches Mal \u00fcberhaupt nicht asphaltiert und das Radeln auf einer Staubstrasse ist dann allerdings gar nicht mehr so beschaulich. Da macht das Entlangrollen auf den Fernstrassen des Landes wieder mehr Spa\u00df, vor allem weil es einen \u00e4u\u00dferst breiten Seitenstreifen gibt &#8211; haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Gespanne der Vierbeiner gedacht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberraschten mich die ukrainischen St\u00e4dte positiv, taten dies die rum\u00e4nischen eher im umgekehrten Sinne. Gut, ich war von fr\u00fcheren Reisen durch dieses wirklich sch\u00f6ne Land von Perlen wie Brasov und Sighisoara auch verw\u00f6hnt, aber Suceava und sp\u00e4ter Iasi sind halt haupts\u00e4chlich im pragmatisch-n\u00fcchternen Nachkriegsbauwahn (wieder)errichtet worden. Die Betonblocks sehen einfach potth\u00e4sslich aus und die wenigen sch\u00f6nen Kirchen und Geb\u00e4ude k\u00f6nnen dies nicht ausgleichen. Allerdings entsch\u00e4digen die vielen Parks wenigstens etwas f\u00fcr die architektonischen Gr\u00e4ueltaten der Ceaucescu-\u00c4ra.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings befindet sich Rum\u00e4nen in der Fr\u00fchst\u00fcckkultur-Evolution schon auf einer h\u00f6heren Entwicklungsstufe als die Ukraine. Ich bekam morgens wenigstens schon einmal im Stra\u00dfenverkauf Backwaren und Croissants. Gut Kaffee dazu zu fordern, war nat\u00fcrlich \u00fcberzogen, denn es w\u00fcrde sich dann ja schon die dritte Stufe handeln. Daher a\u00df ich die Teilchen anschlie\u00dfend im Park ehe ich im Hotel am Automaten mir einen Dalmayr-Kaffee hinterzog. Dass ich eine rum\u00e4nische Gro\u00dfstadt erreiche, merkte ich immer an den Hinweisen f\u00fcr die gro\u00dfen Superm\u00e4rkte wie METRO, die langsam auch hier die Tante Emma L\u00e4den verdr\u00e4ngen. Die Speisekarte wird daf\u00fcr immer mehr von Pasta und Pizza dominiert. Ob dies daran liegt, dass halb Rum\u00e4nien bei den Italienern schafft, wei\u00df ich nicht. Denn 99 Prozent der ausl\u00e4ndischen Autos stammten in Rum\u00e4nien aus dem Land des amtierenden Weltmeisters.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aufnahme in die EU hat wohl in Rum\u00e4nien zu einem rapiden Preisanstieg gef\u00fchrt, denn im Vergleich zu meinem letzten Besuch vor vier Jahren, ist dies gar nicht mehr das preisg\u00fcnstiges Paradies. Die L\u00f6hne sind allerdings in diesem Zeitraum sicherlich nicht so explodiert. Da frage ich mich, wie die Einheimischen \u00fcberhaupt noch \u00fcberleben k\u00f6nnen. Zum Vergleich: Ein Lehrer bekommt ca. 80 Euro im Monat &#8211; eine 1-Zimmer-Wohnung kostet 105 Euro monatlich, wie mir die Hostel-Besitzerin Monika erkl\u00e4rte. Klar, dass sie lieber mit ihren Englisch-Kenntnissen ein Hostel f\u00fchrt, als ihr Wissen den Kids zu vermitteln. Nur wie das alles auf Dauer funktionieren soll, w\u00fcrde ich gerne mal wissen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Die bisher l\u00e4ngste Etappe der Tour stand mir in Iasi bevor. Eigentlich wollte ich fr\u00fch losfahren, aber die freundlichen Hotelbesitzer, die einigerma\u00dfen Englisch sprachen, fragten mich woher ich kam. &#8222;Mainz, near Frankfurt&#8220;. &#8222;Yeah we know Mainz &#8211; football!&#8220; Hm, eigentlich wollte ich auf dieser Tour auch ein wenig den Abstieg verkraften, aber jetzt erz\u00e4hlten mir die Jungs, die \u00fcbrigens Bayern-Fans sind, dass Mainz ja eigentlich oft gut gespielt hat, aber am Ende doch abgestiegen ist&#8230; Daf\u00fcr ist ihr zweiter Lieblingsclub Dinamo Bukarest Meister geworden. Gl\u00fcckwunsch Dinamo &#8211; aber kann ich jetzt bitte meine &#8222;Trauer&#8220; verarbeiten und losfahren? &#8222;We must drink Palinca!&#8220; Dieses 60-prozentige Zeug auf die Meisterschaft von Dynamo zu trinken, vor einer langen Radtour, ist sicherlich die suboptimale Vorbereitung \u00fcberhaupt. Aber was soll den freundlichen Fu\u00dfballfans denn antworten? Runter mit dem Zeug und zum Ausgleich machten sie mir noch einen Rosts-Beef-Sandwich. Auf dem Zimmer leerte ich noch schnell eine Liter Flasche Mineralwasser und los ging\u2019s.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Rum\u00e4nische Strassen haben immer eins gemeinsam. Sie zeigen Konstanz. Sind sie erstmal einmal schlecht, dann bleiben sie es auch die n\u00e4chsten vielen Kilometer. Umgekehrt gilt zwar dasselbe, doch das ist mir nat\u00fcrlich dann egal, wenn ich auf einem aus kleinen Steinchen zusammengehaltenen Asphalt unterwegs bin und mir die Steinchen bei jedem Gegenverkehr bis ins Gesicht fliegen. Wenigstens war die Landschaft wieder sehr beeindruckend. Ich kam mir eher wie im wilden Westen als wie in Europa vor. \u00dcberall weideten Pferde und K\u00fche auf der kargen hochebenenartigen Landschaft auf nahezu Meeresspiegel gelegen. Die Sonne brannte vom Himmel und weichte den Teer auf, so dass dieser an den Reifen zu kleben schien und ich immer schwerer vom Fleck kam. Eigentlich hatte ich vor, nach ca. 70 Kilometer am Grenzposten zur Republik Moldau, eine ausgiebige Essenspause zu machen. Aber es gab nur eine Tankstelle mit Sandwichs. Ich hoffte mit diesem Weisbrotged\u00f6ns die notwendigen Kalorien wieder zu bekommen und fuhr zur Grenze. Nach 300 rum\u00e4nischen Radel-Kilometern war dann Schluss mit diesem trotz der h\u00e4sslichen St\u00e4dte sehr sch\u00f6nen Land. Als Eu-B\u00fcrger ging es bei den Rum\u00e4nen wieder in Windeseile durch die Kontrolle und ich fuhr \u00fcber den Grenzfluss Prut, dessen Quelle ich eine Woche zuvor, bei der Besteigung des h\u00f6chsten Bergs der Ukraine. Bei einem Vorkontrollposten stoppte ich und wurde sehr h\u00f6flich begr\u00fc\u00dft. Mittels Funkger\u00e4t wurde ich bei den Grenzbeamten angemeldet. Ich verstand nur das Wort &#8222;Tourist&#8220;.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich die Autoschlange vor dem Kontrollposten sah, machte ich mich auf eine lange Warterei gefasst, doch die Schirmm\u00fctzen winkten mich gleich nach vorne, nahmen den Pass mit ins H\u00e4uschen, stempelten diesen sofort und schon war ich offiziell in die Republik Moldau eingereist. Bis zum 31. Dezember 2006 h\u00e4tte ich f\u00fcr dieses Land noch ein Visum beantragen m\u00fcssen. Jetzt h\u00e4tte ich mit allem gerechnet aber nicht so derma\u00dfen zuvorkommend und nett behandelt zu werden. Die gesamte Autoschlange bestand aus den neuesten Karossen aus M\u00fcnchen und Stuttgart mit den entsprechenden gestylten Damen und den mit dickem Bauch und Portemonnaie ausgestatteten Herren drinnen. Hm, ich reiste gerade in das dem Pro-Kopf-Einkommen nach \u00e4rmste Land Europas ein und ich traf nur auf Jet-Set-Genossen, aus dem wahrscheinlich einzigen demokratischen und gleichzeitig von Kommunisten regierten Lands Europas. Aber wenn der Pr\u00e4sident Voronin hei\u00dft, dann wird ein Land einem als 05-Fan nat\u00fcrlich gleich sehr sympathisch!\n\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Tag aus Chisinau! Mit der Ankunft in Czernowitz traf ich wieder auf alte Bekannte: Kopfsteinpflaster en masse! Anders als L&#8217;viv liegt die Stadt nicht in einem Kessel sondern hoch oben auf einem H\u00fcgel. 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