{"id":218,"date":"2013-10-20T06:11:43","date_gmt":"2013-10-20T06:11:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/?p=218"},"modified":"2019-04-10T06:12:14","modified_gmt":"2019-04-10T06:12:14","slug":"nepal-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/nepal-2013\/","title":{"rendered":"Nepal 2013"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Namaste,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ist die traditionelle Begr\u00fc\u00dfungsformel in Indien und Nepal und in den folgenden Zeilen schildere ich Euch den ersten Teil der Erlebnisse unserer j\u00fcngsten Reise auf den Subkontinent.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angefangen hatte die Tour wieder einmal in Delhi. W\u00e4hrend es bei unserer Ankunft 2008 gerade Bombenanschl\u00e4ge gab und wir 2011 vom top modernen Terminal 3 fast umgeworfen wurden und die Berliner Flughafen-Planer vielleicht mal hier vorbeischauen sollten, \u00fcberraschte uns dieses Mal die Preispolitik der Nobelhotels der Metropolregion Delhi. F\u00fcr 23 Euro buchten wir im Internet eine \u00dcbernachtung mit gigantischem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet in einem F\u00fcnf-Sterne-Haus s\u00fcdlich des Flughafens in der so genannten \u201eBildungs- und Komforthauptstadt\u201c Gurgaon. Diesen Titel tr\u00e4gt dieser \u201eVorort\u201c, der bereits fast 900.000 Einwohner z\u00e4hlt, sicherlich zurecht, denn hier grenzt ein Luxushotel an das andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich kann man jetzt eine Debatte starten, dass es ja wohl dekadent sei, in diesem armen Land in solch einem Haus unterzukommen. Nur dieser extreme Gegensatz zwischen bitterer Armut auf der einen (Stra\u00dfen-)Seite und protzigem Luxus direkt nebenan besteht im Indien der 2010er Jahre permanent. Au\u00dferdem erhoffe ich mir vom \u00dcbernachten in diesen Herbergen, dass es den Angestellten der globalen Hotelketten, doch ein wenig besser geht, als dem Personal in einen 30-Cent-Hotel im Herzen der Hauptstadt. Alleine die Zahl der Angestellten in einem dieser Hotels \u00fcbertrifft sicherlich die meisten mittelst\u00e4ndischen Betriebe daheim in Deutschland. Ich nehme an, dass dadurch wiederum sehr viele Familien ein einigerma\u00dfen Auskommen haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.christophkessel.de\/nepal1.jpg\" alt=\"Verkehrschaos in Gurgaon\"\/><figcaption>Verkehrschaos in Gurgaon<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber eigentlich waren wir ja nicht hier, um im Luxus zu schwelgen, sondern irgendwann einmal in Nepal anzukommen. Da Anfang Oktober die Festival-Zeit in dieser Weltregion beginnt und viele Nepalesen mittlerweile au\u00dferhalb ihres Landes ihr Gl\u00fcck suchen, schossen die Preise f\u00fcr Fl\u00fcge nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt, derma\u00dfen in die H\u00f6he, so dass wir uns entschieden, mal wieder das Reisen an sich in den Vordergrund des Urlaubs zu stellen. Schlie\u00dflich lief das Unterwegs sein in der letzten Zeit oftmals recht unspektakul\u00e4r ab, da uns bereits am Flughafen ein Mietwagen erwartete, wir den Z\u00fcndschl\u00fcssel (sofern es \u00fcberhaupt noch einen gab) umdrehten und davon brausten. Daher flogen wir stattdessen am n\u00e4chsten Tag mit einer Propellermaschine von Delhi 700 km nach S\u00fcd-Osten in die Metropole Gorakhpur. Wie Ihr kennt Gorakhpur nicht? Nun ja, der Eigenwerbung des Hotel Ganges zu Folge w\u00fcrden wir tats\u00e4chlich in einer Metropole \u00fcbernachten. Aber auch wir kannten diese Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh zun\u00e4chst nur vom Flugplan der indischen Jet Airways. Mit 670.000 Einwohnern ist sie allerdings so gro\u00df wie Frankfurt am Main. Uns fiel in der brummenden ATR72 nur auf, dass au\u00dfer uns nur eine Australierin nicht indisch-nepalesischer Herkunft war. Dabei liegt Gorakhpur nur ca. 100 km s\u00fcdlich der nepalesischen Grenze und der Flugpreis dorthin war fast zwei Drittel niedriger als der nach Kathmandu. Gab es da wom\u00f6glich einen Haken an der Sache?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Landung auf dem Milit\u00e4rflughafen, wurden wir zun\u00e4chst von einer Horde Affen begr\u00fc\u00dft. Nun gut, Milit\u00e4rs standen auch Gewehr bei Fu\u00df, aber auf den Mauern der Baracke sa\u00df tats\u00e4chlich eine Herde beim Essen von Fr\u00fcchten der daneben gedeihenden B\u00e4ume. Check-in, Gep\u00e4ckausgabe, Warteraum \u2013 alle Einrichtungen eines Flughafens konzentrierten sich auf das klitzekleine Geb\u00e4ude, das etwa so gro\u00df wie unser Hotelzimmer in Gurgaon war. Dahinter standen bereits die Taxi- und Rikscha-Fahrer und warteten auf die ankommenden Passagiere. Wir stellten uns genauso wie die Australierin die Frage, ob wir an diesem Sp\u00e4tnachmittag noch zur Grenze reisen sollten oder doch lieber eine Nacht in Gorakhpur verbringen sollten. Sie entschied sich f\u00fcr Ersteres wir hingegen tuckerten mit dem dreir\u00e4drigen Tuk-Tuk gen Innenstadt. Und da war es auf einmal wieder, das Gef\u00fchl &#8218;on tour&#8216; zu sein: Einem Autoscooter \u00e4hnlich navigierte der Fahrer uns zwischen K\u00fchen, Fahrr\u00e4dern, Mofas und dauer-hupenden Autos durch den fast zum Erliegen kommenden Verkehr. Der Fahrpreis war vorher vereinbart worden, aber unser Fahrer hatte eigentlich gar keine Ahnung wo das Hotel lag \u2013 so kam es nat\u00fcrlich, wie in Indien \u00fcblich, noch zu Nachverhandlungen, denen mittels eines kleinen Trinkgelds ein wenig entsprochen wurde, nachdem unserer Fahrer sich durchfragend uns zum Hotel brachte. Mittlerweile schaut man ja \u00f6fter mal bei Hotels vorher bei Tripadvisor nach, um einen Eindruck von einem Laden zu erhalten. Uns verwunderte vorher bereits, dass sich zu Gorakhpur kaum Eintr\u00e4ge fanden und auf den meisten Hotelseiten die Stadt gar nicht abrufbar war. Umgekehrt erledigt der Lonely Planet diesen Ort auch in wenigen Zeilen, so dass wir ohne Reservierung in der Stadt aufkreuzten, mit dem sicheren Gef\u00fchl, ja notfalls ein anderes Hotel vor Ort finden zu k\u00f6nnen, falls das angestrebte voll war oder sich zum \u00dcbernachten nicht \u201eeignete\u201c. Der Internetauftritt (!) unseres Hotel Ganges weckte in uns die Erwartung, dass es sich um eine einigerma\u00dfen gediegene Unterkunft hielt, was man in Indien mittlerweile auch tats\u00e4chlich erwarten kann \u2013 aber nicht in Gorakhpur. Ein Alternativ-Hotel? Wir sahen ein paar Kilometer vorher aus dem Tuk-Tuk noch ein weiteres Haus, das einigerma\u00dfen nach Hotel mit einem Minimum-Standard aussah, hatten aber bei dem L\u00e4rm und Gestank nicht wirklich Lust, nochmals durch dieses Labyrinth an Gassen und Stink-Stra\u00dfen zu fahren. Also rein ins \u201eGanges\u201c, das mit den Bildern im Internet ja tats\u00e4chlich eine entfernte \u00c4hnlichkeit besa\u00df, aber halt auch nicht wirklich. Schon das Einchecken war ein Akt gr\u00f6\u00dfter B\u00fcrokratie. In diese Zeichenblock-gro\u00dfen G\u00e4steb\u00fccher musste sich zun\u00e4chst nur eine Person eintragen \u2013 allerdings mit doppeltem Durchschlag in einem separatem Buch. Es wurde auch nur ein Pass gescannt (!), doch dieser Prozess dauerte schon 10 Minuten, dann wurde entschieden, dass auch die Daten der Mitreisenden erhoben werden m\u00fcssten \u2013 nochmals 10 Minuten. Gut, wir hatten Zeit und nach der Inspektion der Zimmer entschieden wir uns f\u00fcr einen Raum mit Fenster zum Hinterhof, denn in den Zimmern zur Stra\u00dfe hinaus, verstand man aufgrund des Hupkonzert drau\u00dfen sein eigenes Wort nicht mehr. Kaum lagen die Rucks\u00e4cke im Zimmer fiel der Strom aus und der L\u00e4rmpegel erreichte neue Werte, der einsetzenden Generatoren sei Dank.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.christophkessel.de\/nepal2.jpg\" alt=\"Farrad-Rikschahs als Taxi-Ersatz\"\/><figcaption>Farrad-Rikschahs als Taxi-Ersatz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das anschlie\u00dfende Spazieren auf der Stra\u00dfe gelang und irgendwie f\u00fchlte ich mich in diesem Dreck, Gestank und Chaos wie zu Hause. In Gorakhpur gab es definitiv nichts zu sehen, aber das Leben auf der Stra\u00dfe in Indien ist sowieso schon eine Inszenierung an sich, so dass man einfach bei jedem Schritt schon genug damit zu tun hat, nicht in Kuhmist oder in die Gosse zu stapfen, so dass sich die Lust auf Sightseeing sowieso erledigt hatte. Das anschlie\u00dfende Abendessen zeigte dann wieder, warum die Liebe zu Indien durch den Magen geht, denn die Curries und Joghurts, die aufgetragen wurden, waren extrem lecker, obgleich die Menge unseren Hunger \u00fcbersteigerte, da schlie\u00dflich aufgrund fehlender Kommunikation oder gewolltem Missverst\u00e4ndnis noch Speisen aufgetragen wurden, die wir gar nicht bestellt hatten. Irgendwann am Abend lie\u00df der L\u00e4rm dann doch ein wenig nach und wir konnten einen einigerma\u00dfen erholten Schlaf finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag stand eine relativ lange Reise von ca. 350 km inklusive Grenz\u00fcbertritt an. Eigentlich wollten wir von unserem Hotel aus direkt mit dem Taxi zur Grenze fahren, aber es gab gar keine Taxis in der Gegend \u2013 nur Fahrrad-Rikschas. Daher mussten wir uns zun\u00e4chst zum Bahnhof radeln lassen und es entstand nat\u00fcrlich das n\u00e4chste gewollte (?) Missverst\u00e4ndnis. 50 und 15 h\u00f6ren sich im Englischen nahezu gleich an und ein Rikscha-Fahrer, der garantiert kein Englisch und h\u00f6chsten Hindi spricht oder doch eher eine der rund 20 verschiedenen Landessprachen, wei\u00df nat\u00fcrlich nicht um diese sprachliche \u00c4hnlichkeit. Uns war es auch ziemlich egal, ob wir nun 80 oder nur 20 Euro-Cent bezahlen sollten, aber ein Passant mischte sich pl\u00f6tzlich ein und machte den Rikscha-Fahrer zur Schnecke, er d\u00fcrfe h\u00f6chstens 30 Rupien verlangen. Dies war mal wieder \u201eIncredible India\u201c &#8211; dass sich wildfremde Menschen, in Verhandlungen \u00fcber Pfennig-Betr\u00e4ge einmischen, damit der Tourist ja nicht \u00fcbers Ohr gehauen wird. Wir wollten eh nur weg aus Gorakhpur und waren froh, dass wir mit unserem Pack nicht nicht bis zum Bahnhof laufen mussten. Am Ende steckte ich dem Fahrer dann 40 Rupien zu und alle waren wieder gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Bahnhof war dann schnell ein Taxi gefunden, das uns in rund zwei Stunden die 100 km zur Grenze brachte. Oder fast zur Grenze, denn die letzten hundert Meter zum Schlagbaum verstellten LKW und wuselnde Menschen die Stra\u00dfe komplett. Die Ausreise aus Indien, unsere erste zu Land \u00fcberhaupt, gestaltete sich einfach und unkompliziert. Nat\u00fcrlich musste wieder ein Papier ausgef\u00fcllt werden, aber das ist in diesem Teil der Erde ja vollkommen normal und f\u00e4llt eigentlich gar nicht mehr auf. Einreisen im \u201eSchengen-Stil\u201c wird es au\u00dferhalb von Europa wohl auf absehbare Zeit weltweit kaum geben. Dann ging es zu Fu\u00df auch schon r\u00fcber zu den Nepalesen, die anders als die Inder bereits so unb\u00fcrokratisch waren, von Deutschen kein Visum vorab zu verlangen, sondern sich in der Lage sehen, ein Visum bei der Ankunft auszustellen. Im B\u00fcro der Einreisebeh\u00f6rde gab es eine \u201eMen\u00fc-\u00dcbersicht\u201c an der Wand, einem McDonalds nicht un\u00e4hnlich. Je nachdem wie lange man bleiben m\u00f6chte, also 15, 30 oder 90 Tage, mussten unterschiedliche Betr\u00e4ge plus Passphoto ausgeh\u00e4ndigt werden. Interessantestes Angebot waren die aufgelisteten Forderungen f\u00fcr das \u00dcberziehen des Visums: Geldbetrag pauschal, plus Betrag pro Tag plus Kopie des Visums plus Passphoto!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.christophkessel.de\/nepal3.jpg\" alt=\"Unterwegs im Terai, dem Flachland Nepals\"\/><figcaption>Unterwegs im Terai, dem Flachland Nepals<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum aus dem B\u00fcro der Grenzbeamten hinausgetreten, wurden wir schon von zahlreichen Schleppern begr\u00fc\u00dft. Diese genie\u00dfen ja allgemein unter Reisenden meist einen miesen Ruf, doch ich finde diese Buben (Frauen \u00fcben diesen Job nie aus) eigentlich immer ziemlich praktisch, auch wenn ich wei\u00df, dass ich gegebenenfalls eine kleine Provision bei der Inanspruchnahme einer Dienstleistung mitbezahlen muss. Aber diese Leute m\u00fcssen ja auch von etwas leben und wer kann mir in Sonauli an der indisch-nepalesischen Grenze eigentlich sonst im Handumdrehen einen Geldautomaten zeigen und ein \u201eReiseb\u00fcro\u201c, das in Windeseile einen Wagen f\u00fcr die Weiterfahrt organisiert? Geldautomaten sind f\u00fcr mich die gro\u00dfe Erleichterung beim Reisen der letzten Jahre. Endlich keine Reiseschecks und Unmengen Bargeld durch die Gegend schleppen! Der Fahrpreis f\u00fcr den Wagen war auch ruck zuck ausgehandelt, denn der Benzinpreis war in Nepal h\u00f6her als in Indien und Nepalesen scheinen nicht unbedingt darauf zu stehen, anfangs astronomische Unsummen f\u00fcr diverse Dienstleistungen abzurufen \u2013 das machte die Menschen hier gleich sehr sympathisch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.christophkessel.de\/nepal4.jpg\" alt=\"Abendstimmung in Sauraha\"\/><figcaption>Abendstimmung in Sauraha<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 250 km auf relativ guten Stra\u00dfen verliefen recht unspektakul\u00e4r, bis auf den wirklich bemerkenswerten Besuch einer Zementfabrik irgendwo im Terai, der nepalesischen Tiefebene. Denn jedes Mal, wenn man einen Wagen irgendwo in der Welt organisiert, macht der Fahrer immer irgendwie noch zus\u00e4tzlich sein Ding. So auch dieses Mal, wo wir eine halbe Stunde an der Zementfabrik warten mussten, da unser Fahrer irgendetwas regeln musste. Das nervte zwar gewaltig, aber seit der Ankunft in Gorakhpur, \u201efunktioniere\u201c ich in einer Art \u201eGelassen\u201c-Modus und mich bringt dann nichts mehr so schnell aus der Fassung. Schlie\u00dflich befand ich mich im Urlaub und da geh\u00f6rt in Nepal der Besuch einer Zementfabrik definitiv dazu&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Sp\u00e4tnachmittag erreichten wir dann Sauraha, ein Dorf am Chitwan-Nationalpark gelegen, der mich mit seinem Artenreichtum stark an Afrika erinnerte. Da wir mit Rucks\u00e4cken im gew\u00e4hlten Hotel zu Fu\u00df ankamen, entgegnete man uns, es g\u00e4be nur recht teure Zimmer. Gut das Wort \u201eteuer\u201c ist dann doch Definitionssache, denn 20 US$ f\u00fcr ein gro\u00dfes gepflegtes Zimmer mit Klimaanlage und gro\u00dfem Bad, Terrasse und Blick auf die Reisfelder des Dorfes plus Gartenanlage, f\u00e4llt bei mir zumindest nicht unter den Begriff \u201eteuer\u201c. Es war aber irgendwie sch\u00f6n zu sehen, dass ich mit meinen 40 Jahren und dem Rucksack immer noch f\u00fcr einen Pfennig fuchsenden Backpacker gehalten werde. Da f\u00fchlt man sich doch gleich ein paar Jahrzehnte j\u00fcnger!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.christophkessel.de\/nepal5.jpg\" alt=\"Panzernashorn im Chitwan-Nationalpark\"\/><figcaption>Panzernashorn im Chitwan-Nationalpark<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend die Unterkunft perfekt war und ich auch, dem Wifi sei Dank, den sp\u00e4ten Ausgleich von Mainz 05 gegen Hoffenheim mitbekam, spielte das Wetter nicht so richtig mit. Es nieselte und von der eigentlich jetzt vorherrschenden Trockenzeit war nichts zu sehen. Aber das Wetter spielt ja eh seit Jahren weltweit verr\u00fcckt und Regen im Dschungel zu haben war jetzt auch nicht so schlimm. Am n\u00e4chsten Tag gingen wir mit F\u00fchrer auf Entdeckung im Nationalpark und es war schon beeindruckend so viele Reptilien (Krokodile), V\u00f6gel (alles m\u00f6gliche) und S\u00e4ugetiere (Nash\u00f6rner, Affen) auf unserer Safari im Boot und zu Fu\u00df zu entdecken. Das morgendliche Elefanten-Baden und der Besuch der Elefanten-Aufzuchtstation waren weitere Highlights unseres Ausflugs ins tropische Nepal, das mit unserem Bild dieses Himalaya-Anrainers so gar nicht zusammenpasst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Namaste, ist die traditionelle Begr\u00fc\u00dfungsformel in Indien und Nepal und in den folgenden Zeilen schildere ich Euch den ersten Teil der Erlebnisse unserer j\u00fcngsten Reise auf den Subkontinent. 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