{"id":180,"date":"2004-12-23T18:11:19","date_gmt":"2004-12-23T18:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/?p=180"},"modified":"2019-04-08T05:52:03","modified_gmt":"2019-04-08T05:52:03","slug":"vietnam-2004-teil-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.meenzer-on-tour.de\/blog\/vietnam-2004-teil-4\/","title":{"rendered":"Vietnam 2004 Teil 4"},"content":{"rendered":"\n<p>Vielleicht habt Ihr \u00fcber Hoi An, wo die letzte Mail endete, gerade vor 3 Wochen etwas in der Zeitung gelesen. Wenn nicht, habt Ihr nichts verpasst, denn dort wurde berichtet, dass die gesamte Stadt wegen Hochwasser zu 80% vom Einsturz bedroht ist. Bis jetzt ist hier noch nichts eingest\u00fcrzt und wenn ich den Einheimischen Glauben schenken darf, kommt das mit dem Hochwasser \u00f6fters vor und war nicht einfach mal die Sensation von Ende November 2004. Ein Grund mehr, unseren Medien etwas kritisch(er) gegen\u00fcber zu sein, wie ich finde.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoi An ist eine alte Hafenstadt, die seit dem 2. Jhdt. Handel mit ganz Ostasien und bis zum Nahen Osten trieb. Dementsprechend sind viele edle Handelsh\u00e4user von reichen chinesischen und japanischen Kaufleuten im Laufe der Jahrhunderte errichtet worden. Wegen der j\u00e4hrlichen Hochwasser wurde im letzten Jahrhundert der Hafen in die Millionenstadt Da Nang verlegt und Hoi An schlummerte von da an im Dornr\u00f6schen-Schlaf, ehe die UNESCO es zum Weltkulturerbe erkl\u00e4rt hatte und wir Touristen auf der B\u00fchne erschienen. Das angenehmste an der Stadt ist das autofreie Zentrum, in dem sogar die Mofas geschoben werden m\u00fcssen. Was w\u00e4re die tropische Welt um einiges sch\u00f6ner, wenn motorisierte Vehikel aus den Innenst\u00e4dten allgemein verbannt werden w\u00fcrden? Ich genoss die Ruhe und nahm die Spezialit\u00e4t der Stadt in Anspruch: Hier soll es versierte Schneiderinnen geben und in der Tat sind diese im imitieren westlichen Kleidergeschmacks sehr geschickt. Von irgendwoher bekamen sie einen britischen Versandhauskatalog und ich konnte den Schnitt aus den bunten Seiten w\u00e4hlen, w\u00e4hrend die Stoffe in gro\u00dfen Ballen im Laden lagen. Dann wurde noch auf meine Spezialw\u00fcnsche wie Taschenanzahl, -verschluss und -gr\u00f6\u00dfe eingegangen, ehe ich gr\u00fcndlich vermessen wurde. Das gute St\u00fcck wurde mir bis zum n\u00e4chsten Tag nat\u00fcrlich geschneidert und war \u00fcberp\u00fcnktlich fertig! In der Zwischenzeit machte ich einen Tagesausflug zu einem anderen Weltkulturerbe nach My Son.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese alte Ruinenstadt ist vielleicht die unbekannteste unter den s\u00fcdostasiatischen alten Metropolen, wie Angkor in Kambodscha, Ayuttayha in Thailand, Bagan in Myanmar und Borobodur in Indonesien. Aber daf\u00fcr war sie am l\u00e4ngsten besiedelt. Bevor die Vietnamesen von Norden her das heutige S\u00fcdvietnam besiedelten, waren hier die Cham des K\u00f6nigreiches Champa seit dem 2. Jhdt. n. Chr. heimisch. Diese kamen in Kontakt mit indischen Seefahrern und wurden zum Gro\u00dfteil Hindus. My Son war ein religi\u00f6ses Zentrum der Cham und hat eine \u00e4hnliche Lage wie die Mayastadt Palenque in Chiapas, Mexiko: Die Ruinen, zum Teil bis heute vom dichten Gr\u00fcn \u00fcberwuchert, erheben sich vor einer ebenfalls gr\u00fcnen H\u00fcgellandschaft. Morgens um halb neun war ich nach 2-st\u00fcndiger Radtour, der erste Besucher und hatte die mystische Stimmung f\u00fcr mich alleine. Der umgebende Regenwald dampfte noch vom Dauerregen der in der Nacht heruntergeprasselt war. Nebelschwaden durchzogen das Ruinenfeld und die gr\u00fcnen H\u00fcgel verschwanden in den wei\u00dfen Wolken. Leider ist ein Grossteil der Stadt anders als die anderen Ruinenst\u00e4dte S\u00fcdostasiens v\u00f6llig verw\u00fcstet. Die Geb\u00e4ude, die zum Teil aus dem 10. Jhdt. stammen, wurden w\u00e4hrend des &#8222;amerikanischen Kriegs&#8220; von der US Luftwaffe einem Dauerbombardement ausgesetzt, da sich Viet Cong in den Tempeln verschanzt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Arch\u00e4ologen von h\u00f6chstem Rang intervenierten damals bei US-Pr\u00e4sident Nixon, der die US Truppen veranlasste, My Son nicht mehr zu bombardieren, Viet Cong aber weiterhin zu t\u00f6ten. Noch heute ist es angeblich lebensgef\u00e4hrlich abseits der Trampelpfade herumzuirren, da \u00fcberall noch Minen und Bomben herumliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade als die erste Touristengruppe ankam und ich von diesen \u00e4u\u00dferst unfreundlich aufgenommen wurde, da ich versehentlich quer durchs Bild der zwei Dutzend Digitalkameras lief, war mein Besuchsprogramm &#8222;beendet&#8220;, und ich konnte gem\u00fctlich wieder nach Hoi An zur\u00fcckfahren und mein Rad vom schlammigsten Teil meiner Reise befreien. Viet Nam baut anscheinend nicht nur im Norden sondern auch hier permanent neue Strassen und daher fuhr ich wieder kilometerlang durch Baustellen, die nach dem Dauerregen nat\u00fcrlich eine einzige Schlammpiste waren. Manches Mal waren die Schlamml\u00f6cher so tief, dass ich bis zur Kette bzw. zur Achse der R\u00e4der im Schlamm vorw\u00e4rts zuckelte. Nach diesem Schlammbad war ich froh, dass mein Hotel einen Gartenschlauch besa\u00df und die Dusche wie \u00fcbrigens in ganz Vietnam bisher immer funktionierte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt ist Vietnam wesentlich &#8222;zivilisierter&#8220;, als ich es vorher angenommen habe. Bei uns gilt das Land als sog. &#8222;Entwicklungsland&#8220;. Im Gegensatz zu den meisten anderen so kategorisierten L\u00e4ndern ist Vietnam aber ein Exot, da zum Beispiel der M\u00fcll nicht permanent in die Strassen gekippt wird. Vielmehr sehe ich hier oft M\u00fcllabfuhren westlichen Standards oder Stra\u00dfenkehrer, die alles blitzblank sauber machen. Die Betelnuss, die sich in S\u00fcdostasien eigentlich in jedem Mund zum Kauen befindet, wird nur noch von den Alten auf dem Land gekaut. Dementsprechend ist hier, im Gegensatz zu Myanmar oder Indonesien, die Gasse auch nicht st\u00e4ndig mit roter Spucke verdreckt. \u00dcberhaupt spucken VietnamesInnen im Gegensatz den ChinesInnen \u00fcberhaupt nicht. Vielmehr fahren hier viele mit Mundschutz durch die Gegend, um sich vor den Abgasen der Mofas und Trucks zu sch\u00fctzen, aber auch um hellh\u00e4utig zu bleiben, denn ein heller Teint ist das Sch\u00f6nheitsmerkmal vietnamesischer Frauen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst geraucht wird hier relativ wenig, in Asien wahrlich eine Ausnahme. Lediglich die ganz alten Damen, deren Gesicht schon v\u00f6llig mit Falten durchsetzt ist, paffen riesige Zigarren, selbst hinten auf dem Motorrad! Das sieht echt grotesk aus und ich muss immer schmunzeln, wenn ich die Ladies qualmen sehe! Innerlich grinsen muss ich auch, wenn die VietnamesInnen mir abends ein Bier servieren, das nicht richtig kalt ist: Ich bekomme das Bier ins Glas gekippt und mit Eisw\u00fcrfeln aufgef\u00fcllt! Oder vietnamesisches Fast Food ist noch schneller als McDonald&#8217;s und Co.: Einmal hatte ich gerade Platz genommen und da stand schon das Essen auf dem Tisch, denn in diesem Etablissement gibt es den ganzen Tag nur eine Mahlzeit, die COM GA hei\u00dft und die Spezialit\u00e4t der Provinz Quang Ngai ist. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch eine Pollo y arroz Phobie (H\u00fchnchen mit Reis) aus Ecuador? Nun ja COM GA ist genau das: H\u00fchnchen mit Reis &#8211; aber die S\u00fcdamerikanerInnen sollten mal nach Vietnam fahren, um Pollo y arroz kochen zu lernen: Die H\u00fchnchenbrust kommt ohne Knochen, der Reis ist mit Safran gew\u00fcrzt. Dazu gibt es eingelegtes Gem\u00fcse und das ganze schmeckt wirklich gut!<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verlie\u00df das autofreie Hoi An, um weiter auf dem Qu\u00f4c L\u00f4 1 (QL1), dem National Highway 1 weiter nach S\u00fcden zu fahren. Kaum hatte ich mich wieder an den Verkehr gew\u00f6hnt, wurde das Radeln auf dem QL1 etwas unangenehmer. Da die Medien mit dem Hochwasser nicht ganz unrecht hatten, waren \u00fcber mehr als 50 Kilometer weite Teile des QL1 von einer Schlammschicht bedeckt, und es wird wohl noch Wochen dauern, bis diese wieder wegger\u00e4umt ist. Der ansonsten auf dem QL1 \u00fcbliche Seitenstreifen fehlte, so dass das Fahren neben stinkenden r\u00f6hrenden LKWs, hupenden dr\u00f6hnenden Bussen, noch lauter hupenden Minibussen, flitzenden Pkws, \u00fcberladenen Mofas und im Schneckentempo fahrende RadlerInnen etwas erm\u00fcdend, und ich hoffte permanent auf eine \u00c4nderung dieser Situation. Es war wirklich anstrengend, hundert Meter auf sehr guter Strasse zu fahren und dann in eine finnische Seenplatte von Schlagl\u00f6chern abzutauchen und mir den Weg hindurchzubahnen. Doch schlie\u00dflich erreichte ich immer das rettende Ufer in Form eines weiteren St\u00fccks guter Strasse und bald machte ich eine neue positive Erfahrung mit dem Stra\u00dfenbau in Vietnam: Man konstruiert jetzt sogar Umgehungsstrassen um die St\u00e4dte! Was bei uns seit Jahrzehnten B\u00fcrgerinitiativen f\u00fcr und gegen Umgehungen auf den Plan ruft, wird hier einfach ins Reisfeld gebaut, und keiner f\u00e4hrt drauf ab!<\/p>\n\n\n\n<p>Die chaotischen Hupbusse heizen lieber mit 80 km\/h durch die Ortschaften und bringen deren Bewohner entweder ins Jenseits oder zumindest einen H\u00f6rschaden zu, denn nur in den St\u00e4dten und D\u00f6rfern k\u00f6nnen sie neue Passagiere aufgabeln und den Bus mit menschlichem Frachtgut noch voller laden. Die Mofas und wenigen privaten PKW befinden sich wohl auch nur f\u00fcr den lokalen Gebrauch auf der Strasse, so dass ich manches Mal einen vierspurigen Highway f\u00fcr mich alleine habe, denn sogar die LKWs fahren sehr selten auf dieser autobahn\u00e4hnlichen vierspurigen Strasse! &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Mittagszeit ist f\u00fcr den motorisierten Verkehrsteilnehmer auch trotz Dauerhupens in den Ortschaften aber kein Durchkommen, denn dann sind die Verkehrsadern von tausenden von RadfahrerInnen in Form von Schulkindern und StudentInnen blockiert. Ganz L\u00e4rm-Vietnam wird von Lern-Vietnam blockiert, da alle Rad fahren. Dadurch gibt es hier auch keine \u00fcbergewichtigen Game Boy spielenden Rumlunger-Kids, sondern nur die fitte mobile Asia Version! Die Uniform der Studentinnen ist in vielen Schulen noch der &#8222;ao dai&#8220;, das traditionelle Kleidungsst\u00fcck der vietnamesischen Dame! Das Kleid ist ein elegantes St\u00fcck Seide das vorne und hinten beim Radfahren \u00fcber den Sattel h\u00e4ngt und von daher immer mit der Hand am Lenker gehalten wird. Die M\u00e4dels, nat\u00fcrlich vermummt um ja nicht braun zu werden und mit H\u00fctchen auf dem Kopf, &nbsp;fahren wie Prinzessinnen kerzengerade noch \u00fcber die schlammigste Piste mit einer Eleganz, bei der ich mir mit meinen Shorts und T-Shirt ganz sch\u00f6n fehl gekleidet vorkomme!<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Eleganz passen in dieses herrliche Land auch die wunderbaren Kaffeepavillons, die meist einen eigenen kleinen Garten mit Springbrunnen und k\u00fcnstlichem Fluss besitzen und in denen man den vorz\u00fcglichen Kaffee made in Vietnam kosten kann! Der Kaffee schmeckt zwar anders als bei uns und das liegt nicht daran, dass man diesen hier meist in einer Konzentration zu sich nimmt, bei der im Vergleich ein Espresso zu Nescaf\u00e9 wird. Auch genie\u00dft man die schwarze Fl\u00fcssigkeit meist aus einem Longdrinkglas oder Whiskeyglas auf dem der Kaffee in einem speziellen Gef\u00e4\u00df vor Deinen Augen durchl\u00e4uft. Dazu werden Eisw\u00fcrfel gereicht, denn VietnamesInnen lieben den eiskalten Koffeinschock! Bezahlt wird nach T\u00e4sschen, wobei eine Tasse etwa einem Fingerhut des schwarzen Golds entspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Vorteil, als Radler unterwegs zu sein, liegt in der Tatsache, dass man Essen in den abgelegendsten K\u00e4ffern zu sich nimmt und die Leute Touristen wahrscheinlich \u00e4u\u00dferst selten begegnen. Anders als in touristischen Gegend (haupts\u00e4chlich au\u00dferhalb von Vietnam) zahlt man als Ausl\u00e4nder oft das Doppelte oder Dreifache des Preises, den ein Einheimischer zahlt. Hier scheint das wirklich noch anders zu sein. F\u00fcr umgerechnet 0,38 Euro bekam ich das folgende Menu in Binh Dinh zusammengestellt: Manioksuppe, ein K\u00e4nnchen gr\u00fcner Tee, All-U-Can-Eat Reis, einen Teller Gem\u00fcse, einen Teller Tofu und zwei kleine Steaks! Mir ist es manches Mal fast unangenehm, diese Preise zu bezahlen, aber den Leuten etwas mehr zu geben, ist vielleicht auch falsch. Also mache ich mich mit einem L\u00e4cheln aus dem Staub und bin von der Ehrlichkeit der Menschen in diesem Land ein weiteres Mal sehr angetan.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger angetan bin ich von&nbsp;dem Wetter, denn hier ist es oft alles &nbsp;andere als trocken. Die Sonne kam diese Woche bis Mittwoch etwa so oft zum Vorschein, wie ein Sieg von Mainz 05 w\u00e4hrend meiner Abwesenheit vom Bruchwegstadion &#8211; also gar nicht. Am Samstag konnte ich dann wenigstens mit den vietnamesischen Fu\u00dfballfans gemeinsam traurig sein, denn auch Vietnam hat gegen Indonesien 3 zu 0 verloren. Ich kam in meine Fu\u00dfballkneipe einige Minuten zu sp\u00e4t, hatte aber praktisch auf dem gesamten Weg immer die M\u00f6glichkeit, das Spiel zu sehen, da JEDES Haus offen stand und in fast jedem Haus die Menschen gebannt auf den Fernseher starrten. Vom Kleinkind bis zum Greis fasziniert hier die Menschen das runde Leder! Der Kneipenwirt war anfangs im Zwiespalt, denn bei meinem Erscheinen wusste er, dass der Radfahrer hungrig ist und Kohle verdient werden kann, aber es spielt doch Vietnam. Ich bestellte aber zun\u00e4chst nur ein Bierchen und machte ihm klar, dass er das Spiel gucken soll und danach das Futter richten kann. Darauf gab es bis zum 1 zu 0 mehrere Runden Reisschnaps, Erdn\u00fcsse und Wassermelone aufs Haus! Fu\u00dfballfans m\u00fcssen doch wohl zusammenhalten und Priorit\u00e4ten setzen, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Besser als im Fu\u00dfball sind VietnamesInnen im Badminton, das immer und \u00fcberall gespielt wird. Viele \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze, Parkpl\u00e4tze und sonstige ebene Fl\u00e4chen sind mit Farbmarkierungen \u00fcbers\u00e4ht, die das Spielfeld markieren. Das Netz, den Federball und die Schl\u00e4ger bringen die Leute selbst mit und spielen dann mitten im Gew\u00fchl. Volleyball wird zwischen auf Dock gelegten Fischerbooten am Strand gespielt und Fu\u00dfball sogar manchmal im feuchten Reisefeld, meist auf dem omnipr\u00e4senten Fu\u00dfballacker oder in der Strasse, wobei die M\u00e4dels meistens das Hochhalten in der Gruppe mit einem Indiaca-\u00e4hnlichen Ding spielen. Einen Actionsport der Marke Total Durchgeknallt \u00fcben hier einige Kids auf den QL1 aus. Bei Steigungen bei denen die LKWs mit ca. 30 km\/h hoch kriechen h\u00e4ngen sie sich mit ihren Fahrr\u00e4dern dran. Dieses LKW-Surfen war mir doch eine Nummer zu gef\u00e4hrlich. Aber Mofa-Surfen war auch des \u00d6fteren angesagt, in dem ich dem Mofafahrer im Windschatten hinterher geradelt bin, w\u00e4hrend er versuchte an mir sein Englisch mit den Standardfragen &#8222;What is your name? Where do you come from? Are you married?&#8220; aufzufrischen. Manchmal erhalte ich auch eine Sondereskorte insbesondere nach Schulschluss. Dann radeln vor mir mindestens 3 Kids, links und rechts mindestens jeweils eines und hinter mir der Rest. Dieser Bienenschwarm zuckelt dann durchs L\u00e4ndle, und die Kids versuchen mit mir auf vietnamesisch zu kommunizieren, was mit ein paar Schlagworten, die ich mittlerweile gelernt habe, auch zur Belustigung aller funktioniert. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Unbeschwertheit der heutigen Jugend steht im krassen Gegensatz zur j\u00fcngeren Geschichte der vorhergehenden Generation. Der K\u00fcstenstreifen S\u00fcdostvietnams war im 20. Jhdt. immer ein Widerstandsnest gegen die fremden M\u00e4chte Frankreich und USA. Im amerikanischen Krieg wurde das Dorf My Lai auf schockierende Art und Weise ber\u00fchmt, da die 504 Einwohner meist Frauen, Kinder und Alte von US-Soldaten allesamt am Morgen des 16. M\u00e4rz 1968 get\u00f6tet wurden, da die Amerikaner vermuteten, dass die Einwohner die Viet Cong, die s\u00fcdvietnamesische Guerilla unterst\u00fctzten. Meist blieb den Einwohnern der D\u00f6rfer damals gar nichts anderes \u00fcbrig, da die Rachefeldz\u00fcge der Viet Cong bei &#8222;Nichtkooperation&#8220; genauso grausam waren, wie dieses Massaker. Das Geschehene w\u00e4re wohl nicht an die \u00d6ffentlichkeit geraten, wenn nicht einige Soldaten nach der R\u00fcckkehr in die Heimat, von diesem Tag berichtet h\u00e4tten. Erst mehr als ein Jahr sp\u00e4ter kam dieses Kriegsverbrechen in Weltpresse. Ein Leutnant wurde in den USA zu lebensl\u00e4nglichem Gef\u00e4ngnis 1971 durch ein Kriegsgericht verurteilt, aber bereits 1974 wieder freigelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Platz des damaligen Dorfes steht ein unscheinbares Denkmal, wie es sich in vielen s\u00fcdvietnamesischen Orten zum Gedenken an die Opfer des Krieges gibt. Ich habe aber den Eindruck, dass die Menschen hier das Geschehene hinter sich lassen m\u00f6chten und gegen\u00fcber dem ehemaligen Feind keinerlei Ressentiments mehr zeigen. Die USA hat ihr Wirtschaftsembargo gegen Vietnam vor 10 Jahren aufgehoben. Es gibt nun auch gemeinsame Forschungsprojekte bspw. wir untersucht, ob die damals verspr\u00fchten Giftstoffe wie Agent Orange (wegen der Farbe der Beh\u00e4lter) zu Miss- und Fehlgeburten f\u00fchren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die damals verantwortlichen amerikanischen Politiker haben den Krieg als Fehler mittlerweile bezeichnet, Reparationszahlungen an Vietnam blieben dennoch aus. Aber es gibt auch Amerikaner die aktiver in der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung sind, wie beispielsweise die Organisatoren des My Lai Peace Park Projects. Ein unscheinbares Pappschild in den Reisfeldern hat mich auf dieses Projekt aufmerksam gemacht, das von einem Vietnamveteran geleitet wird. Heute sind insbesondere die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den ehemaligen Feinden wieder im Aufwind. Coca-Cola folgte Pepsi schon kurz nach Aufhebung des Embargos. Ich tippe diese Mail mit Microsoft Software, die vietnamesische Polizei f\u00e4hrt FORD und Vietnam Airlines kauft Boeing Flugzeuge. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die sichtbaren Wunden des Krieges bemerkt man kaum noch. Heute bestimmt wieder ein Idylle aus hellgr\u00fcnen Reisfeldern, dunkelgr\u00fcnen Pinien- und Palmenw\u00e4ldern die Landschaft in der sich vor 30 Jahren die Menschen bekriegten. Auf meiner Radtour kam ich, nachdem ich My Lai verlassen hatte, &nbsp;dank der freundlichen Menschen wieder auf andere Gedanken. Hellgelber Sandstrand ziert die vielen Buchten, an der sich der QL1 nach S\u00fcden schl\u00e4ngelt. Kulinarisch bin ich endg\u00fcltig im Paradies hier an der K\u00fcste des S\u00fcdchinesischen Meeres angekommen. Es gibt immer frischen Fisch und Shrimps, selbst im kleinsten COM PHO Reis- und Nudelshop. Dank des Radeln kann ich nat\u00fcrlich so alle 3 Stunden mal ein kleines Mittagessen mit Meeresfr\u00fcchten zu mir nehmen ohne dass dies zu stark Magen oder Geldbeutel belasten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fischer, die die kulinarischen Leckerbissen an Land ziehen, sind mit buntbemalten Holzschiffchen permanent on tour. Die Schiffe werden abends in den Buchten vert\u00e4ut und danach wird in geflechteten runden B\u00f6tchen, die wie \u00fcberdimensionierte Wallnussschalen aussehen an Land gepaddelt. Das Radfahren an der K\u00fcste war nicht allzu anstrengend, w\u00e4re da nicht ab und an das eine oder andere technische Problem gewesen, denn Speichenbruch Nummer 3 stellte sich im Laufe der Woche genauso ein, wie ein Kettenriss zwei Tage sp\u00e4ter. Die Kette hat bei dem schlammigen Untergrund und dem vielen Sand nat\u00fcrlich besonders gelitten und daher wunderte ich mich \u00fcber den Riss nicht mehr allzu sehr. Die Pannen nehmen zwar immer ein bisschen Zeit zur Reparatur in Anspruch, aber f\u00fcr die neugierigen Einheimischen ist es immer wieder eine Abwechselung, mir beim Speichenauswechseln oder Kettennieten zuzugucken. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile gibt es auch wieder das nat\u00fcrliche ISOSTAR \u00fcberall an allen Ecken: Frisch gepresster Zuckerrohrsaft mit Limette ist der fl\u00fcssige Energiespender schlechthin und ein Glas ist f\u00fcr ca. 4 Euro Cents zu haben! Wer braucht da noch GATORADE, um die manches Mal recht steile K\u00fcstenstrasse nach S\u00fcden zu erradeln. Die kleinen P\u00e4sse haben es hier wirklich in sich. F\u00fcr LKW ist an den Steilstrecken alle paar hundert Meter ein Bremsk\u00fchlanlage \u00e1&nbsp;la Vietnam eingerichtet: Wie Gartensprenger spritzt das Wasser permanent in die H\u00f6he, bis der Truck kommt und dann der Schlauch auf die dampfenden Bremsen gerichtet wird. Heute ging es noch einmal 131 km auf dem QL1 nach S\u00fcden. Die Nachtruhe war um 5 Uhr durch den fast schon \u00fcblichen Lautsprecher-Terror beendet. Dieses Mal gab es klassische Musik &#8211; echt super! Nun bin ich am s\u00fcd\u00f6stlichsten Punkt Vietnams in Nha Trang angekommen. Das ist so eine Art Mallorca Vietnams, denn hier gibt es \u00fcberall Happy Hour, schnelles Internet, englisch sprechende VietnamesInnen, Party und Touristen&#8230;genau das, was ich in den vergangen 23 Tagen nicht hatte. Grund genug, nach 1.641 Kilometern des Radelns durch dieses herrliche Land meine Tour zu beenden, und wieder gen Heimat zu d\u00fcsen, sofern alles klappt!<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Schluss sage ich CAM &#8218;ON oder DANKE insbesondere den vietnamesischen Verkehrsteilnehmern, die meist, ob man es glaubt oder nicht, sehr r\u00fccksichtsvoll gegen\u00fcber mir als Radler waren. Und nat\u00fcrlich DANKE dem vietnamesischen Stra\u00dfenbauern &#8211; ich hatte keinen einzigen Platten auf dieser Tour!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht habt Ihr \u00fcber Hoi An, wo die letzte Mail endete, gerade vor 3 Wochen etwas in der Zeitung gelesen. Wenn nicht, habt Ihr nichts verpasst, denn dort wurde berichtet, dass die gesamte Stadt wegen Hochwasser zu 80% vom Einsturz bedroht ist. 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